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Der Mascara
 
Der Mascara” handelt von der Gutgläubigkeit der
Bewohner eines Dorfes, die letztendlich bereit sind,
all ihr Hab und Gut einem zu überlassen, der ihnen
Glück, Ansehen und Reichtum verspricht.
Ein bayerisches Dorf wurde bereits mehrmals von
starken Unwettern heimgesucht, in deren Verlauf
es schon zweimal fast völlig zerstört wurde.
Nur die verlassene Schmiede, der höchste Punkt des Dorfes,
wurde verschont. Deshalb halten sich die Dorfbewohner
bei starken Unwettern immer dort zum Bittgebet auf.
So auch zum Zeitpunkt der Handlung.
Nur diesmalwerden sie von einem Schutzsuchenden überrascht.
Dieser versteht es, sich deren Leichtgläubigkeit zum Vorteil zu machen und
sie von seinen weissagerischen Fähigkeiten zu überzeugen.
Für Unterkunft, Verpflegung und neue Kleider verspricht er
für deren Zukunft alles, was diese gerne haben und sein möchten.
Eine Taglöhnerin, die ihn als ehemaligen Knecht wiedererkennt, scheint seinem Treiben
ein Ende zu setzen. Doch sie hegt Abscheu gegen ihre Dienstherren und Sympathie für den
kessen Knecht. Und so verbünden sich beide. Gemeinsam treiben sie es bis zur Spitze:
Sie verkaufen den Dorfbewohnern unsichtbare Masken, die sie zu dem werden lassen,
was sie gerne wären. Erst der Dorfpater schaffte es, die beiden mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen,
so dass sie zuletzt gemeinsam vor den Dorfbewohnern flüchten müssen.
Zurück bleiben ihre alten Sachen, eine Holzmaske und die Schmach der leichtgläubigen Dorfbewohner.


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